


Andreas Staudinger wurde am 22. November 1956 in Scharnstein (Oberösterreich) geboren. Nach der Schulzeit studierte er Germanistik, Geschichte und Publizistik an der Universität Salzburg.
Nach seinem Studium begann Staudinger als freier Schriftsteller und Regisseur zu arbeiten. Er lebte über viele Jahre in Kärnten, u. a. in der Region um Maria Rain.
Seit dem Jahr 2011 ist er auf Schloss Lind in Neumarkt in der Steiermark ansässig, wo er zusammen mit der Kulturpädagogin und Bildungsberaterin Britta Sievers das Projekt „Das Andere Heimatmuseum – Gedenkstätte für das KZ-Mauthausen-Außenlager“ kuratiert.
Werk
Staudingers literarisches und dramaturgisches Schaffen ist breit aufgestellt: Romane, Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher, Fotobücher, Beiträge zu Ausstellungen und Kulturprojekten.
Einige ausgewählte Werke sind:
Darüber hinaus engagiert er sich intensiv im Bereich Performancekunst, u. a. mit „Stadtlaboren“, „Night Walks“ oder dem „GEHmuSEHum“, ortsbezogenen Inszenierungen und Inszenierungen sowie Fotobüchern (in der vom ANDEREN heimatmuseum herausgegebenen Reihe: parkbuch, edition PRO:vinz), in denen Texte und Bildprojekte zusammenwirken.
Thematische Schwerpunkte & Stil
Staudingers Werk zeichnet sich durch eine Vielschichtigkeit aus: Er verknüpft literarische Formen mit Theater, Performance und visuellen Projekten. Themen wie Identität, Natur, Erinnerungskultur, Gesellschaftskritik und der Blick auf Lebensentwürfe – insbesondere der Nach-68er Generation – spielen eine Rolle. So etwa im Roman „Paradiessucht“, in dem das Lebenskonzept eines Aussteigers scheitert.
Auszeichnungen
Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Preise und Förderungen, darunter:
Bedeutung und Engagement
Mit seinem Wohn- und Wirkungsort Schloss Lind hat Staudinger einen kulturellen Schwerpunkt geschaffen, der über reines Schreiben hinausgeht: Er verbindet Literatur, Theater, Erinnerungskultur und Kulturvermittlung. In diesem Rahmen fördert er Begegnungen, Zugänge zur Geschichte und künstlerische Prozesse.
Aktueller Stand
Zum momentanen Zeitpunkt ist Andreas Staudinger weiterhin aktiv als Autor, Regisseur und Kurator. Sein Werk bleibt offen für experimentelle Formen und interdisziplinäre Ansätze.
4. mai – 10. oktober 2025, um telefonische voranmeldung wird gebeten (bitte geben sie unbedingt ihre telefonnummer an, wir rufen sie zurück);
das parkareal ist frei zugänglich